Missverständnisse

Solche gibt es auch: allzu schnelle Leser meiner Bücher und Artikel kommen zu erstaunlichen Schlüssen. Zur Klarheit: ich halte die philosophischen Vertreter der Tierrechtsbewegung nicht für "Spinner" oder gar "weltfremd". Auf der anderen Seite halte ich einige von ihnen, begründet, für Menschenfeinde und Kulturzerstörer. Untenstehend Meinungen zu "Vorwärts zur Natur".

Negativ:

P.R., aus F:

"Sie wettern gegen einzelne polemische Jagd- und Fischereigegner, die tatsächlich respektlose Äusserungen machen. Aber indem Sie im gleichen Ton dagegen eifern, begeben Sie sich auf die gleiche Ebene, was Sie unglaubwürdig macht. Schlimmer noch hingegen ist der subtile Übergang, den Sie machen, indem Sie Ihre beleidigenden Tiraden auf alle Andersdenkenden ausweiten."

www.tier-im-fokus.ch:

Schwab, Alexander
Vorwärts zur Natur: Ökophilosophie für Jäger und Angler
Reimlingen: Salm Verlag 2007, ca. CHF 50.?
Ernsthafter Versuch, die Ziele und Anliegen der Umwelt- und Tierrechtsbewegung aus Sicht von JägerInnen/FischerInnen darzulegen und zu kritisieren. Das Buch bleibt allerdings häufig in bereits bekannten Klischees verhaftet und ist in der Interpretation der gegnerischen Positionen? bisweilen fehlerhaft.

Positiv

C.S. aus B: "Ich habe es in einem Zug gelesen und oft laut herausgelacht ... Sehr anregend ... Die Darstellung des Feminismus wird zu reden geben."

M.F. aus E: "Ich konnte es nicht aus der Hand legen."

T.B., aus B: "Habe die ersten fünfzig Seiten "gefressen". Gratulation, das ist Spitze."

W.W. aus B: "Das Buch von Alexander Schwab habe ich nun - mit Genuss! - zum zweiten Mal gelesen ... "

M.A. aus B.: "Sehr sehr überzeugend, sehr sehr witzig!"

G.G. aus S.: "Höchst erfrischender Schreibstil, ich ziehe meinen Hut vor dem sehr breiten Hintergrundwissen des Autors, wohltuend glasklare Meinungsäusserungen - macht Lust auf mehr."

Wenn es an dem Buch überhaupt etwas zu kritisieren gibt, dann ist es der mit dem Titel gewählte und verkürzte Adressatenkreis. Ausdrücklich wendet sich Schwab an Angler und Jäger. Selbstredend sollte es für diese zur Pflichtlektüre erhoben werden ...

Rudolf Deltl, Angeln & Reisen, Der internationale Angelführer 2009, Februar 2009

 

Ein ungewöhnliches Buch und ein ungewöhnlich gutes Buch! ... Seine Credo ist: Vorwärts zur Natur! Und dies begründet er wegweisend!

Dr. Rolf Roosen, Jäger, 12 / 2007


" ... Schlussbetrachtung: Es gibt Bücher, über die man schwer Rezension schreiben kann, weil nicht viel oder viel Unverständliches drin steht. Es gibt aber auch einige wenige Bücher, deren Rezension schwerfällt, da man geneigt ist, jede zweite Zeile zitieren zu wollen. Zu letzteren zählt das Buch von Alexander Schwab. ... Wappnen Sie sich, lesen Sie dieses Buch und schauen Sie über den Angelkartenhorizont, auf dass unsere Urenkel auch noch in unserem Land angeln dürfen!!!"

Dr. Thomas Meinelt, DAV-Nachrichten 1 / 2008 "Das Buch von Alexander Schwab rückt Wichtiges zurecht und wappnet gegen eine resignative Sprachlosigkeit angesichts frecher und lautstarker ideologischer Antijagdkampagnen. Und wer Interesse an philosophischen Konzepten, ideologischen Gerüsten und treffenden Gegenargumenten hat, ist mit diesem Buch gut bedient."

Rolf Adler, Niedersächsischer Jäger 4 / 2008

 

"Es ist der grosse Verdienst von Alexander Schwab, dass er mit vielen dieser pseudopositiven Gutmenschenthesen aufräumt und den Irrweg, den unsere Gesellschaft partiell eingeschlagen hat, schonungslos aufzeigt, auch wenn einige Erkenntnisse, welche man beim Lesen erhält, so frappierend sind, dass es einem Angst un Bange wird."

Kai Jendrusch, Anglerpraxis.de, 3 / 2008

"Man kann zwar in guten Treuen über die Ausführungen Alexander Schwabs zu den verschiedenen Weltanschauungen und Religionen geteilter Meinung sein, doch findet der Leser in diesem hochinteressanten Werk eine Vielzahl interessanter Feststellungen zur Doktrin und Methodik der Jagdgegner ... Antworten zu finden leistet dieses interessante und lesenwerte Buch. Erst wenn man den Gegner besser kennt, kann man ihm mit geeigneten Mittel Paroli bieten. Wir müssen unsere Taktik überdenken."

Peter Vonow, Bündner Jäger, 10 / 2008